Neuzeit
ab ca. 1500 n. Chr.
Archäologie endet nicht im Mittelalter: Auch die Neuzeit hinterlässt Spuren im Boden, die dokumentiert und geschützt werden. Dazu zählen aufgegebene Höfe und Mühlen, Steinbrüche und andere Gewinnungsstellen, Reste von Handwerk und frühem Gewerbe sowie Flurdenkmäler wie Grenzsteine und Altwege.
Solche Befunde ergänzen die schriftliche Überlieferung und machen die jüngere Geschichte einer Gemarkung anschaulich – oft dort, wo Akten und Karten schweigen.
Neuzeitliche Fundstellen bilden im Bestand des Vereins eine kleine, aber feste Gruppe; ihre Verteilung zeigt die Fundorte-Karte.