← alle Epochen

Eisenzeit – Hallstatt und Kelten

750 v. Chr. – Zeitenwende

Eine frühkeltische Siedlung der sog. Hallstattkultur (750–500 v. Chr.) erstreckt sich vom neuen Rathaus nach Norden wohl bis zur Bertha-von-Suttner-Schule. Siedlungen aus dieser Zeit sind auch von Allee Süd I und bei Erbstadt bekannt. Grabhügel in den Wäldern zwischen Eichen, Ostheim und Windecken – meist um 1900 bereits angegraben – enthielten zahlreiche Bestattungen jener Epoche.

An der Bahnlinie Windecken–Büdesheim, bei der Ferngasleitung 1981 sowie unter der Römerstation Heldenbergen (Grabungen 1998) weisen Grabfunde darauf hin, dass hier durch Ackerbau oder Überbauung Grabhügel zerstört wurden. Meist handelt es sich um Brandgräber in Urnen mit Keramikbeigaben, Schwertern und Messern aus Eisen, Arm- und Beinschmuck, Fibeln und Toilettgerät aus Bronze sowie einzelnen Bernsteinperlen.

Keltische Siedlungen (ab 500 v. Chr. bis zur Römerzeit) sind schwer zu fassen, Altfunde kaum überprüfbar. Siedlungsgruben oder Oberflächenfunde stammen von Allee Süd I, Am Lindenbäumchen, aus der Straubelgasse in Heldenbergen, aus Ostheim und von der Hohen Straße am Wartbaum. Besser überliefert sind Beigaben aus keltischen Gräbern mit Hals-, Arm- und Beinschmuck, Kettchen und Fibeln, meist aus Bronze, aus Heldenbergen und Ostheim. Der Fund eines reich ausgestatteten Grabes von Allee Süd I wartet in den Werkstätten des Landesamtes für Denkmalpflege in Wiesbaden noch auf seine Restaurierung.

Dieses Web-Projekt wurde realisiert von Bendit Consulting Beratung & Umsetzung von IT-Projekten – Datenbanken, Webanwendungen, KI